Zündapp Combinette 400
Ich entdeckte ein Bild von dieser Combinette vor langer langer Zeit auf einer holländischen Internetseite und habe mich schlagartig in dieses Fahrzeug verguckt. Damals wusste ich noch nicht, was für ein seltenes Stück das eigentlich ist. Nach einiger Zeit fing ich an, mich mit dem Thema Combinette zu beschäftigen und stellte fest, dass niemand wirklich Informationen über dieses Transpormoped hatte. Weder das Museum für Kommunikation, noch Sammler von Zündapp Literatur konnten mir weiter helfen.

Nach zig Jahren Recherche musste ich feststellen, dass es sich wohl um einen Prototyp der Deutschen Bundespost handelt. Ich verbrachte alleine drei Jahre mit der Ersatzteilsuche, bevor es ans eigentlich Restaurieren gehen konnte.

Nachdem alles beisammen war, habe ich alles lackieren lassen und von Michael Liebig (Kontakt siehe "Adressen") handlinieren lassen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Für den Motor wurde ein neuer Kolben angefertigt (siehe Rubrik Werkstatt), da der Alte nicht mehr zu gebrauchen war. Des Weiteren wurden alle Anbauteile neu verchromt und der Sitz mit Echtleder neu besattelt.

Aufgrund des hohen Gewichtes schafft es der kleine KM50 Motor auf rund 35 km/h, was aber völlig ausreichend ist. Passend dazu fand ich noch eine Gepäcktasche und schnürte mir Packete, die ihren Platz im vorderen Gepäckträger einnahmen.

Ausgefahren wird das Schmuckstück nur zu ganz besonderen Anlässen. Ansonsten steht es gut verpackt und trocken, sodass ihm nichts passieren kann.

Frisch gepulverte Teile
Wiederaufbau der Combinette
Der Motor - Zündapp Combimot KM48
Neu verchromtes Kettenrad
Zusammengebauter Rahmen
Neu aufgezogene Ketten
Es fehlen nur noch Bowdenzüge und die Seitenbleche
Fertiggestelltes Fahrzeug mit Post-Seitentasche
Bundespost-Schriftzug im Rahmen
Zwei Ketten führen zum Hinterrad
Neu verchromter Seitendeckel
Fast vollständig aufgebautes Fahrzeug