Flottweg III FK
Die Flottweg III FK wurde bei der Deutschen Reichspost in den 20er und 30er Jahren eingesetzt. Es handelt es sich dabei um ein Motorrad der 200ccm Klasse, die zu jener Zeit noch führerschein- und steuerfrei war.

Der Erbauer, die Ottowerke in München, stellte daher in seinem Prospekt aus 1927 klar, dass die Flottweg ".... nicht für Rennzwecke bestimmt, wohl aber dauerhaft, für die Handhabung einfach und absolut betriebssicher sei." Die Ottowerke hatten 1922 mit dem Bau eines Viertakt-Hilfsmotors mit 119ccm begonnen, der vor dem Lenkkopf des fahrradähnlichen Rahmens befestigt war. Größerer Erfolg war aber erst dem Modell III F aus 1924 beschieden, einem riemengetriebenen Kleinmotorrad mit 169ccm, mit ohv Steuerung. Abgelöst wurde die III F 1927 von der III FK. Kettenantrieb und ein größerer Hubraum von 183ccm waren die Verbesserungen. Sie wurde bis 1929 gebaut. Nach einer Pause von mehreren Jahren brachten die Ottowerke (eigentlich eine Flugzeugfirma, deshalb auch in der Nähe der Flugwerft Schleißheim bei München angesiedelt) noch verschiedene Versionen mit JAP Motoren auf den Markt, bevor die Firma von BMW geschluckt wurde.

Aber der Spott konnte schon früher einen Flottweg Besitzer nicht treffen, denn obwohl das Dingelchen nur 4 PS hat, kommt man doch überall hin damit, auch Steigungen stellen kein Problem dar. "Und manchmal ist eben doch der Weg das Ziel".

Quelle: http://www.mvca.at

Quelle: http://www.restaurieren.eu
Quelle: http://www.restaurieren.eu