Anhänger und Handkarren
Hingegen dem weit verbreiteten Gerücht wurden diese Anhänger/Handkarren niemals für den Einsatz an motorisierten Fahrzeugen konzipiert. Sie wurden auf Bahnhöfen, zur Briefkastenentleerung und zum Transport von Paketen verwenden. Dies geschah aber entweder per Fahrrad oder zu Fuß. Woher das Gerücht stammt, dass ein solcher Anhänger mit einer Heinkel Tourist 102 A3 gezogen wurde, ist unklar.

Produziert wurden die Karren in den 60er und 70er Jahren von der Firma Heinrich Oelschläger aus Hoya/Weser und von der Karosseriefabrik Ottenbacher GmbH aus Biberach/Riß. In welchen Stückzahlen sie gebaut wurden, ist leider nicht bekannt.

Es gab ingesamt drei verschieden Ausführungen, die sich hauptsächlich im Ladevolumen, in der Tragfähigkeit und in der Rädergröße unteschieden. Der kleinste Anhänger hatte einen Nutzraum von 0,25 Kubikmetern, was nach Rechnungen der Bundespost etwa 11 Paketen entsprach. Der nächst Größere hatte bereits fast das doppelte Ladevolumen (0,44 Kubikmeter). Der Dritte im Bunde, der eine Tragfähigkeit von fünf Zentnern besaß, konnte etwa 26 Pakete laden (0,65 Kubikmeter Laderaum). Nur der kleinste Anhänger konnte mit einem Fahrrad gezogen werden. Die beiden größeren Varianten hatten eine doppelte Deixel und waren somit ausschließlich für den Zu-Fuß-Betrieb gedacht. Ebenso besaßen nur die beiden größeren Karren 26 Zoll-Räder und wurden teilweise auch ohne Deckel eingesetzt. Zur Beleuchtung wurde den Anhängern ein externer Batteriekasten installiert. Die Handkarren hatten Positionsleuchten von Hella auf beiden Seiten, die sowohl nach vorne, als auch nach hinten strahten. Besaß der Hänger einen Deckel, so war dieser auch verschließbar. Den Schlüssel zierte ein eingeprägtes "BP". Der seitliche Schriftzug "Deutsche Bundespost" war bei einigen Kisten in gleicher Höhe, wie das Schloss, bei anderen etwas tiefer. Das hing davon ab, ob der Hänger eine oder zwei Einkerbungen an der Außenseite hatte.

Postanhänger

Postanhänger


Rahmen

Hersteller: Heinrich Oelschl├Ąger, Karosseriefabrik Ottenbacher GmbH
Modellbezeichnung: -
Typ: -
Baujahr: 60er / 70er Jahre
Tankinhalt: -
Höchstgeschwindigkeit: von Postbote zu Postbote variabel
Kette:-
Räder: 23"
Bereifung: 19" x 2,25"
Besonderheiten: Je nach Hersteller weichen nahezu alle Teile geringfügig voneinander ab. Selbst die Kiste sind bei gleicher Anhängergröße nicht identisch.

Motor

Hersteller: -
Typ: -
Getriebe: -
Leistung: -
Hubraum: -
Bohrung: -
Hub: -
Spülverfahren: -
Verdichtung: -
Kraftstoffverbrauch: -
Motorschmierung: -
Kupplung: -
Untersetzung: -
Elektrische Anlage: -
Kontaktabstand: -
Zündzeitpunkt: -
Vergaser: -
Hauptdüse: -
Nadeldüse: -
Nadelstellung: -